Liebe Patientinnen und Patienten,

unter diesen Reiter finden Sie wichtige Informationen zum Thema Coronavirus, Praxisabläufe in der momentanen Sondersituation u.v.m. Die Beiträge sind chronologisch aufsteigend sortiert. 

 

Wir wünschen Ihnen eine möglichst gesunde Zeit in den nächsten Monaten – wir werden uns aber auch weiterhin mit Ihnen gemeinsam um Ihre anderen Krankheiten, die ja keine Pause machen, kümmern.

 

Sorgen Sie vor allem aber dafür, dass Corona nicht Ihr Denken und  Fühlen sowie eine immer notwendiger werdende Mitmenschlichkeit/Nächstenliebe befällt – in diesem Sinne Ihr Praxisteam Dr. Fendler-Schrage

 

 


                                                                                                03.04.2020

Um in den nächsten Wochen und Monaten auch Anderes zu erleben und zu erschmecken finden Sie hier einige Rezepte von unserer wunderbaren Diabetes-/Diätassistentin, Frau Köppe aus den Kochkursen, denn auch die Diabeteserkrankung geht ja weiter, und bei weniger Aktivität (alleine schon bei Wegfall von regulärer Arbeit), kommt es ja sehr leicht zu für Zucker und Blutdruck ungünstiger Gewichtszunahme.

Außerdem ist das Erproben von neuen Kochrezepten ein Rezept gegen Langeweile.

In diesem Sinne guten Appetit

 

 

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Bunter Frühlingssalat und Radieschen Buscetta
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Geflügelbrust auf Zitronenspinat mit Vollkornreis
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Apfelschnee
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Kochkurs in der Praxis
Knackig, frisch und fettbewußt!-2015-Ank
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                                                                           02.04.2020

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

anbei einige Informationen zum auch von Ihnen nachgefragten Lungenentzündungsimpfstoff (Pneumovax 23):

wir bekamen am Montag 10 Dosen geliefert, die wir entsprechend Ihrem Bedarf auf einer Warteliste notierten.

Eigentlich sollte primär immer Prevenar 13 (ein Impfstoff mit 13 Vertretern der Pneumokokken-Familie) und als Booster (Verstärkung) danach Pneumovax 23 geimpft werden.

Beide Impfstoffe sind derzeit wohl über Monate hinaus nicht mehr lieferbar. Nun fand ich eben ff. Mitteilung – wir werden dann auch primär Pneumovax 23 verimpfen bei denen von Ihnen, die ein Impfdefizit aufweisen.

Da es ein Totimpfstoff gegen Bakterien ist, gibt es keine Probleme in einer denkbaren Wechselwirkung mit einer beginnenden und noch nicht symptomatischen Corona-Infektion, so am Samstag in einer Fortbildung eines Impfspezialisten beim Diabetes-Update.

Impfstoffe gegen Pneumokokken sind weiterhin nur begrenzt verfügbar. Vo­raus­sichtlich ab dem 3. April soll aber Nachschub kommen. Die Firma MSD importiert zwei Chargen ihres Pneumokokken-Impfstoffs Pneumovax 23 aus Japan. Darauf wies das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) heute in einer E-Mail an das Deutsche Ärzteblatt hin.

Solange es keine Impfung gegen eine Infektion mit SARS-CoV-2 gibt, wird insbesondere Risikogruppen empfohlen, sich zumindest gegen Pneumokokken impfen zu lassen, die eben­falls schwere Pneumonien verursachen können. Die verstärkte Nachfrage nach Pneumo­kokken-Impfstoffen löste allerdings Lieferengpässe aus.

Ermöglicht wird der Import aus Japan durch Paragraf 79 Absatz 5 des Arzneimittel­ge­set­zes, der dieses Vorgehen im Falle eines Versorgungsmangels der Bevölkerung ermög­licht. Der Import der Impfstoffe bedeute aber auch, so Isabelle Bekeredjian-Ding, Leiterin der Abteilung Mikrobiologie am PEI, dass die Verpackung und die Gebinde in japanischer Kennzeichnung auf den Markt gebracht würden.

Auch die Klebeetiketten mit der Charge für den Impfpass sind in japanischen Schriftzei­chen. Der Arzt muss deshalb handschriftlich notieren, dass es sich um Pneumovax 23 handelt. Eine Chargenprüfung durch das PEI ist in diesem Fall formal nicht erforderlich.„Nichtsdestotrotz hat das PEI Qualität und Echtheit der Chargen überprüft“, betonte Beke­redjian-Ding. Zu beachten sei, ergänzte die Fachärztin für Medizinische Mikrobio­logie, Vi­rologie und Infektionsepidemiologie, dass der Impfstoff nur begrenzt haltbar sei, nämlich bis zum 11. Juni 2020, und deshalb möglichst schnell verimpft werden sollte.

Es könnte also im Gegensatz zur bisherigen Aussage – mit aller Vorsicht – in den nächsten Tagen hoffentlich wieder Impfstoff-Lieferungen geben.

Wir werden so verfahren, dass Sie evtl. auf eine Warteliste für Impfungen kommen und ab Montag dann geimpft werden können, wenn die Lieferung klappt (dann bitte auch nachfragen an der Rezeption).

 

Zum Thema Mundschutz

Es ist vermutlich „Nur und immerhin“ ein Schutz anderer vor mir selbst und kein Schutz für mich.

Wissenschaftlich ist die Prävention durch Masken nicht bewiesen, auch wenn Hochgeschwindigkeitsfilme über das Niesen und die Ausbreitung von Aerosolen (Sprühnebeln) vor Phasenrefraktionsspiegeln zeigen eindrucksvoll die Ausbreitungshemmung zum Gegenüber, ohne das ausgeatmete Volumen maßgeblich zu beeinträchtigen.

Wir tragen derzeit in der Praxis ohne besondere Verdachtsmomente keine Masken, allerdings im Rettungsdienst, wenngleich aufgrund des Versorgungsmangels nur „Pseudomasken“ OHNE SCHUTZFUNKTION (FFP1 = OP-Masken).

Für die von Ihnen, die solche Masken bei umstrittener Datenlage selbst herstellen wollen ein Anleitungstipp anbei (einfachere Modelle finden Sie im Internet u.a. bei der Uniklinik Essen.

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Nähanleitung Behelfsmaske
DL-Anleitung_Maske_1_und_2_MM_3.pdf
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                                                                                                                             01.04.2020

Liebe Patientinnen und Patienten

 

wir hoffen, dass die Verunsicherung bei Ihnen oder der Lagerkoller nicht zu groß geworden ist.

Wir fangen am Montag mit dem 2. Teil unseres Praxisteam weiter an zu arbeiten und haben die 1. Gruppe für eine Woche nach Hause geschickt, um möglichst handlungsfähig auch für Sie in den nächsten Wochen zu bleiben

 

Für eine halbwegs „gute“ Telefonsprechstunde brauchen wir zwar Ihr Blut für die notwendigen Laboruntersuchungen (die meisten anderen Untersuchungen haben wir derzeit bis auf ein absolut notwendiges Maß für Akutfälle aus gegenseitigen „Sicherheitsgründen“ weiterhin eingestellt).

Aber Ihre Blutzucker und auch Blutdruckwerte der letzten 2-4 Wochen und Ihr Gewicht ist für die Sprechstunde weiterhin notwendig.

Hierfür gibt es folgende Möglichkeiten:

Kopien mitbringen zum Labor-Termin,  beim Labor-Termin Ihre Werte am „Vogelhäuschen“ INA einlesen, Ihre Werte vor der Sprechstunde zusenden: Brief, Fax 34 39 44, Mail Info@idz-hannover.de

 

Die Sprechstunde findet zum vereinbarten Termin telefonisch statt. 

 

Für weitere Fragen, v.a. bei Zuckerentgleisungen sind wir auch telefonisch zu den normalen Praxissprechzeiten erreichbar.

 

 

 

Rezepte:

Ab 1.4. werden alle Medikamente auch ohne Chipkarte nach Ihrer telefonischen Bestellung ausgestellt und zugeschickt. 

 

Bewegung als Teil der Gesamttherapie für den Stoffwechsel und Herz-Kreislauf sowie gegen den Lagerkoller sind extrem wichtig.

Wir baten daher die Sportwissenschaftlerin Wiebke Bültena uns einige Tipps für Sie zu geben (Trotz Werbung vorweg und im nachhinein….bei allen Problemen) empfehlen wir ff: Hier ein paar Beispiele für Patienten:

Gymnastik: https://www.youtube.com/watch?v=1FINPMDQzbA

Fitness: https://www.youtube.com/watch?v=1vezpxxDGAg

Sitzgymnastik mit Stuhl: https://www.youtube.com/watch?v=QAiY8WiBiZw

 

 


                                                                   30.03.2020

Liebe Patientinnen und Patienten, 

Hier finden Sie einige Übungen für Zuhause oder beim Spaziergang. 

 

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Übungen mit Sandflaschen.pdf
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                                                                          17.03.2020

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

wir möchten Ihnen auch in der nächsten Zeit Informationen zum Thema Corona-Virus-Infektion zukommen lassen, um uns gemeinsam zu helfen….Wir wissen auch nur das, was wir kontinuierlich weiter lernen und wie alle ändert sich die Wissenslage dauernd Eine der größten Gefahren derzeit ist der Befall des Denkens durch Corona… Denken Sie bitte, bevor Sie wie manche andere Panikverhalten zeigen (so etwas ist ansteckend!)Auch wir besprechen im Team die Lage regelmäßig und haben ein Dreierteam, was alles koordiniert -

 

Derzeit gilt für Verdachtsfälle in Hannover ff. Vorgehen,

Patienten melden sich telefonisch in den Praxen bei Fieber, grippeähnlichen Symptomen und möglichen Kontakt mit Menschen (mit Infektionsverdach) aus China, Italien, Spanien --- Achtung das letzte Kriterium wird bei weitere Ausbreitung der derzeit 3062 Infizierten in Deutschland auch wegfallen.

Dann werden im zweiten Schritt - nach einem Arzt-Telefongespräch - von uns Ihre Kontaktdaten an eine Spezialnummer weitergeleitet, wo das weiter Vorgehen entschieden wird.

Mit dem Auto sollten Sie dann zu einem festgelegten Zeitpunkt zu einem festgelegten Ort fahren, wo im Auto der Test durchgeführt wird.

Ein spezieller Hausbesuchsdienst macht bei Ihnen zuhause den Abstrich – bis dahin bleiben Sie bitte konstant zuhause!!!!

 

Solange noch keine Infektzeichen da sind, wäre es notfalls immer noch Zeit für Schutzimpfungen bei denjenigen von Ihnen die noch keine Influenza-Impfung 2019/20 oder in den letzten 5 Jahren eine Lungenentzündung erhalten haben – die meisten von uns betreuten PatientInnen wurden ausreichend versorgt.

 

Wir möchten KEINE Panik schüren und empfehlen daher weder Toilettenpapier noch Spaghetti zu „hamstern“ – hier ist der medizinische Effekt fraglich!!!

Sinnvoll wäre allenfalls für den Erkältungsfall (das unspezifische Hauptsymptom) Ihre Vorräte Zuhause zu überprüfen

- Erkältungssalben zum Einreiben der Brust (Nicht prophylaktisch!!!), um besser atmen zu können

- Bonbons (zuckerfrei) oder Kaugummi, um die Speicheldrüsen (natürliche Desinfektion der oberen Atemwege) zu aktivieren

- Erkältungstees – es reicht aber auch reichlich Trinken aus, auch wenn die Datenbasis dafür in Studien schwach ist (bitte nicht bei          Herzschwäche und Trinkmengenbegrenzung)

- Evtl. Bepanthen (Panthenol) Nasensalbe auch als denkbare Vorbeugung

- Papiertaschentücher sind sinnvoller, als Toilettenpapier….

- Kontrollieren Sie bitte das Vorhandensein oder Funktionsfähigkeit eines Fieberthermometers!!! – das hilft Ihnen und uns                      diagnostisch deutlich weiter…,

   aber bitte hamstern Sie nicht, da dies auch nur sinnvoll ist, wenn eine Erkältung beginnt/vorhanden ist.

Hände waschen und abtrocknen reduziert 80% der Keime!!!

Also nicht immer ist eine alkoholische Händedesinfektion notwendig, zumal bei vielen Präparaten auch der sogenannte „Fettsäuremantel“ zerstört/reduziert wird.

Allgemeine Hygienemaßnahmen. Hände nicht in bzw. an Mund – Nase-Augen (Ohren?) bringen, da sich hier das Virus am besten vermehrt. Hilfreich ist auch ein – meist nur beschränkt realisierbarer Abstand zu anderen Menschen von 2 (bis 5m) – daher kaufen Sie ein, wenn nicht gerade Stoßzeiten zu erwarten sind und waschen Sie sich gleich Zuhause die Hände. Handtücher und Wäsche regelmäßig waschen zur Keimreduktion.

 

Ernährungshinweise:

Gemüse und Obst ist zwar nicht spezifisch, aber insgesamt wie auch Spaziergänge/Radfahren oder Sauna hilfreich zur Stärkung des Immunsystems (auch wenn schlaue Firmen in der nächsten Zeit oder auch schon jetzt Wundermittel anbieten – es gibt sie nicht) hilfreich, dies gilt.z.B. ohne nachgewiesenen Schaden für:

- Rote Beete (Betanin, Polyphenole)

- Zwiebeln und Zwiebelsud (Allin, Quercetin, Senföle)

- Ananas (ACHTUNG ZUCKER) (Bromelinasen)

- Ingwer (Gingerole)

- Kohl

- Hühnersuppe

- Chili/scharfes Essen (Capsaicin)

- Hülsenfrüchte z.B. Erbsen (Saponine)

 

Noch ein Wort zum Thema Abstand und Arztbesuchen:

 

Rezepte können auch per Post bestellt werden – allerdings muss weiterhin die Versichertenkarte im April wieder eingelesen werden. Nach der Blutentnahme und bei Vorliegen einer Kopie der Blutzucker und Blutdruckwerte (oder das Einlesen der Daten in unser „Vogelhäuschen“ kann die „Sprechstunde“ zum geplanten Sprechstundentermin auch telefonisch stattfinden. Evtl. werden wir im weiteren Verlauf einige geplante Untersuchungen reduzieren, aber wir wollen keine Panik gegen sinnvolle Untersuchungen eintauschen, zumal es ja neben der Möglichkeit von Corona immer auch weiterhin Ihre Diabetes…--Erkrankung gibt.

 

Betr. Diabetes mellitus:

 

Wie vor einiger Zeit Ihnen schon geschrieben: auch die Deutsche Diabetesgesellschaft geht davon aus, dass es für GUT-EINGESTELLE DiabetikerInnen kein erhöhtes Erkrankungsrisiko gibt.

Wenn der Blutzucker über 140 ansteigt, fangen die Körperabwehrzellen (Leukozyten, weiße Blutkörperchen) zunehmend schlechter an zu arbeiten.

Also : Blutzuckeranstiege können wie auch Thermometer Hinweise auf eine beginnende Infektion geben.

Bei Insulintherapie können Sie im Gegensatz zu anderen Diabetestherapieformen den erhöhten Zucker gut „einfangen“ – ansonsten hilft nur weniger/anderes Essen/Trinken und mehr Bewegung.

Im Falle einer durch Infektion bedingten „Mattigkeit“ sollten Sie unbedingt immer trotzdem essen und trinken, bzw. falls dies nicht gelingen sollte:

bitte bei Hunger/Flüssigkeitsdefizit ff. Medikamente vorübergehend stoppen:

Metformin SGLT-2-Hemmer: Forxiga, oder Jardiance

Kombinationspräparate: Janumet, Velmetia, Xigduo